12. Int. Opel – Treffen 2001

Die Planungen für das 12. Opel-Treffen begannen schon im Februar 2000, nachdem die Entscheidung feststand, dass auch im Jahre 2001 wieder ein Treffen veranstaltet werden solle. Die heiße Phase begann dann mit dem Zeltaufbau am Montag vor dem Treffen. An den darauffolgenden Tagen wurde die Inneneinrichtung des Festzeltes wie z.B. Grill, Bar und Ausschank aufgebaut, der Strom für die Aussteller vorbereitet, die Turnhalle für das Frühstück geschmückt und bestuhlt und noch viele weitere Arbeiten getätigt.

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2002 war es dann soweit. Aus Belgien, den Niederlanden und der Schweiz, aus Österreich, Luxemburg, Liechtenstein und aus ganz Deutschland waren ca. 4000 Fahrzeuge gekommen, um auf dem weitläufigen Gelände vor den Toren von Tannhausen Opel-Solidariät zu demonstrieren.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen trafen die meisten Teilnehmer am Freitag und Samstag ein. Währenddessen bauten die Aussteller und Händler die Stände auf, um ihre Produkte zu präsentieren bzw. ihre Artikel zu verkaufen. Im unteren Bereich des Veranstaltungsgeländes (Festzelt/Sportplatz) fand über das ganze Wochenende eine Mischung aus Messe und Jahrmarkt statt. Egal ob Obst, Süßigkeiten, Schmuck, Airbrush – Bilder, Merchandising-Produkte, Sound-Systeme, Felgen, Tunig – Artikel oder kompletten Autos, für jedermann/frau war etwas dabei. Unter den Tunern fanden sich so bekannte Namen wie Irmscher, Mattig, Rieger und Lenk.

Der Reifenhersteller BF-Goodrich war mit einem eigenen Show-Truck angereist und sorgte von Freitag bis Sonntag für Unterhaltung. Ebenso wie der von der gleichen Firma engagierter Low-Rider, der mit seinen Einlagen viele Besucher zum staunen brachte. Bei Spielen waren T-Shirts, Mützen, Handtücher, Sporttaschen sowie ein Satz Reifen zu gewinnen.

Die Attraktion des Treffens war ein aus Stuttgart gekommener Helikopter, mit dem interessierte einen Rundflug über das Veranstaltungsgelände und der Umgebung machen konnten. Dies nutzten viele um Luftaufnahmen für ihr Fotoalbum zu machen.
Am Freitag- und Samstagabend sorgte die mobile Discothek „Exxtasy“ für Stimmung.

Bevor am Sonntag die Pokale für die schönsten und ältesten Fahrzeuge vergeben werden konnten, mussten sie sich am Samstagnachmittag auf dem Sportplatz einfinden, damit die Jury die ca. 120 angemeldeten Autos bewerten konnte. Viele Teilnehmer, aber auch Gäste aus der Region bewunderten die schönsten Fahrzeuge des Treffens, während die Jury mit der Vergabe der Punkte beschäftigt war. Parallel dazu genehmigte man sich ein Bier am Warsteiner-Stand, schaute sich an dem Ständen um, informierte sich bei den Tunern über die nächste Modifikation am eigenen Auto oder genoss die gute Stimmung, bei herrlichem Sommerwetter.

Ein heftiger Regenschauer mit Sturmböen sorgte für etwas Abkühlung und für viele herumfliegende Zelte und Pavillions. Einige Teilnehmer erinnerten schnell an das Treffen aus dem Jahre 1999 und machten sich noch am selben Abend auf die Heimreise, um nicht wieder ein „Schlammhausen“ zu erleben. Nachdem sich das Wetter beruhigt hatte konnte die Fahrzeugbewertung beendet werden und die Party im Festzelt beginnen.

Bei besten äußeren Bedinungen und vor zahlreichem Publikum wurden am Sonntagvormittag die Pokale übergeben. In der Gruppe A (Fahrzeuge ohne Verbreiterung) belegte Jürgen Schnabel mit seinem Commodore A den ersten Platz, gefolgt von Carl Niehaus (Rekord C) und Alex Schmidt (Opel GT). Betty Roden mit Ihrem Opel GT belegte in der Gruppe B (Fahrzeuge mit Verbreiterung) den ersten Platz. Platz zwei und drei belegten Daniel Köpsel (Corsa A) und Timo Timm (Ascona C). Mit 294 PS hatte ein Lotus Omega die meisten PS. Die weiteste Anreise hatte Heiko Kruse aus Weddingstedt. Er wohnt 737 km von Tannhausen entfernt. Ebenfalls einen Pokal erhielt Jörg Rösch für seinen 1955 gebauten Olympia Rekord der ältestes Fahrzeug des Treffens war.

Außerdem war über das ganze Wochenende ein Team des SWR vor Ort, um Aufnahmen für eine Reportage zu machen. Dieser wurde 2 Wochen nach dem Treffen ausgestrahlt und zeigte 3 Opel-Begeisterte mit ihren Autos wie sie sich auf den Weg nach Tannhausen machten.

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